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UNESCO- Gruppe EINE WELT
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Die AG EINE WELT besteht im Schuljahr
2003/2004 aus
12 Schülerinnen und Schülern des Ostendorfer Gymnasiums, die sich alle
14 Tage unter der Leitung von OStR Sellner treffen. |
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| Schuljahr 1997/98 | Schuljahr 1999/2000 | Schuljahr 2001/2002 | Schuljahr 2002/03 |
| Schuljahr 1997/98 |
| Siehe das Projekt: Menschrechte und Menschenpflichten in der einen Welt |
| Schuljahr 1999/2000 | ||||
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Jahresbericht
1999/2000 UNESCO-Gruppe
EINE WELT 15
Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 – 13 trafen sich in
diesem Schuljahr alle 14
Tage am Montagabend. Die engagierte Mitarbeit von Kollegin Evi Metter
war auch in diesem Schuljahr für die Gruppe ein sehr großer Gewinn!
Vielen Dank! Zu
Beginn des ersten Halbjahr war gleich „Ausstellungsstress“ angesagt:
Zum einen präsentierten wir das Ostendorfer- Anknüpfend
an das Motto des Jugendforums „Wie kann Schule nachhaltige Entwicklung
fördern?“ standen die AGENDA 21 und ihre Umsetzungsmöglichkeiten in
der Schule im Mittelpunkt unserer Arbeit; diese Thematik war auch im
vergangenen Schuljahr im Zentrum der UNESCO-Projekt-Schulen. Konkret
fragten wir, wie der Grundgedanke der AGENDA 21, die Förderung einer
nachhaltigen Entwicklung auf unserem Planeten in ökologischer, ökonomischer
und sozialer Hinsicht, an unserer Schule umgesetzt werden könnte.
Unterschiedliche Möglichkeiten der Durchführung wurden erörtert und
wieder verworfen; dadurch, dass unser Gymnasium zusammen mit einer rumänischen
und ungarischen Schule an
einem ökologischer orientierten Donaudeltaprojekt, das im Rahmen des
Sokrates-Programms von der EU gefördert wird und in einem eigenen
Artikel im Jahresbericht vom Kollegen Helmut Wopperer vorgestellt wird,
betonten wir die wirtschaftliche und soziale Komponente: Monatlich wurde der Verkauf von fair gehandelten Produkten in der Pausenhalle organisiert; besonderer Aufklärungsbedarf bestand nach einer Reportage im ZDF-Magazin FRONTAL vom 16.5.2000, in dem der faire Handel als unfairer Handel und damit als Betrug am Verbraucher dargestellt wurde. Auf einer Stellwand zeigten wir auf, warum die in der Sendung vorgebrachten Vorwürfe so nicht haltbar sind. Die soziale Komponente in Bezug auf zukunftsfähige Entwicklung stellten in beeindruckender Weise der Gitarrist Sergio Vesely und der Autor Urs M. Fiechtner dar, die auf Einladung der der Eine-Welt-Gruppe und der Fachschaft Deutsch am Donnerstag, den 16.3. an unserer Schule auftraten und mit ihrer Konzertlesung „Zukunftsfähig leben – Zivilcourage wagen“ tief beeindruckten. Mit
Projekt „Wir helfen leben“, das in einem eigenen Artikel vorgestellt
wird, taten wir einen Schritt auf unserem Weg, einen bescheidenen
Beitrag dabei zu leisten, unsere Schulgemeinschaft für soziale
Ungerechtigkeiten zu sensibilisieren und konkrete Hilfsmöglichkeiten
aufzuzeigen. Zum
Schluss darf ich noch an zwei Aktionen erinnern:
Für
die UNESCO-Gruppe EINE WELT U.
Sellner |
| Schuljahr 2001/2002: | |||||||||||||||
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Jahresbericht 2001/2002 – UNESCO-Gruppe EINE WELTIn diesem Schuljahr arbeiteten 14 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 – 13 in der UNESCO-Gruppe Eine Welt mit. Bei den ersten Treffen, die meist in 14-tägigem Turnus montags von 18.30 – 20.00 Uhr stattfanden, brachten wir „unsere“ Homepage mit Hilfe von Gert Frühinsfeld auf Vordermann; des Weiteren arbeiteten wir, künstlerisch beraten von Frau Thumann, an der UNESCO-Säule weiter, die nun in der Pausenhalle über das UNESCO-Schulprojekt und damit in Zusammenhang stehende Themen informiert. Vom 8. bis 9. Oktober 2001 nahmen 5 SchülerInnen am 4. Jugendforum der bayerischen UNESCO-Projekt-Schulen in Nürnberg teil; das Thema lautete „Schule – unser Lebensraum“ und wurde in folgenden fünf Arbeitsgruppen diskutiert:
Viel Zeit und Energie erforderte die Vor- und Nachbereitung der Brasilienreise von fünf Schülerinnen aus der Gruppe. Zur Erinnerung: Seit 1999 unterstützen SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern des Ostendorfer-Gymnasiums unter dem Motto „Wir helfen leben“ soziale Projekte einer Bürgervereinigung in einem Elendsviertel der nordostbrasilianischen Millionenmetropole Fortaleza. Bis März 2002 konnten über 9400 Euro überwiesen werden. Im letzten Schuljahr wurde die UNESCO-Gruppe EINE WELT von der Bürgerinitiative eingeladen, die Projekte vor Ort zu besuchen. Nach intensiven Diskussionen beschloss die Gruppe, die Einladung anzunehmen: Fünf Kollegiatinnen der Gruppe traten zusammen mit meiner Frau, die für uns dolmetschte, und mir die Reise an. In den großen Ferien des Jahres 2001 bereitete uns die Entwicklungshelferin Tina Baum, die die Projekte vor Ort betreut, auf die nordostbrasilianische Wirklichkeit vor. Vom 23.10. bis 7.11.2001 erlebten wir dann Tage voll von unvergesslichen Erfahrungen, die in diesem Jahresbericht in einem eigenen Artikel beschrieben werden. Nach unserer Rückkehr schilderten wir in mehreren Diavorträge unsere Reiseerlebnisse, die auch auf kommunal- und bezirkspolitischer Ebene interessiert zur Kenntnis genommen wurden. Ein herzliches Dankeschön an den Lions-Club Neumarkt, der unsere Reisekasse mit 500 Euro aufbesserte. Zum
Gelingen des Internationalen Projekttages der deutschen
UNESCO-Projekt-Schulen „Kulturen begegnen sich – weltoffen“ trugen
die Leute der AG Eine Welt in inhaltlicher und organisatorischer
Hinsicht entscheidend bei. Vielen
Dank! |
| Schuljahr 2002/03 | |||||||||||||||||||||
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10 SchülerInnen der Klassen 9 – 13 waren in diesem Schuljahr der harte Kern der UNESCO-Gruppe EINE WELT. Hier ein kurzer Überblick über die Arbeit: Am 21. und 22. Oktober nahmen fünf SchülerInnen am Jugendforum der bayerischen UNESCO-Projekt-Schulen teil, das diesmal unter dem Motto „Gemeinsam für eine menschenwürdige Zukunft“ stand. An der Thematik wurde in sieben AGs gearbeitet:
Fünfmal wurde in diesem
Schuljahr ein Verkauf von fair gehandelten Waren in der Pausenhalle
durchgeführt, bei dem vor allem die Schokoartikel der Renner
waren.
Ein großes Projekt war es, die Lehrpläne der einzelnen Fächer daraufhin
durchzusehen und zusammenzufassen, wo sich Anknüpfungspunkte zu den
Erziehungszielen des UNESCO-Schulprojekts ergeben. Die
Zusammenstellungen werden an die einzelnen Fachbetreuer zur Durchsicht
ausgegeben und sollen in den Fachsitzungen zu Beginn des nächsten
Schuljahres vorgestellt werden.
Im Februar organisierten wir eine Briefaktion gegen den damals drohenden
Irak-Krieg. Über 650 SchülerInnen und LehrerInnen unterzeichneten ein
Schreiben an den Botschafter der USA in Deutschland, Herrn Daniel R.
Coats. Vom
Freitag, dem 7.2., bis Sonntag, den 9.2., besuchten uns Schülerinnen
der Tierra-Gruppe des Neu-Ulmer Bertha-von-Suttner-Gymnasiums mit ihren beiden Lehrerinnen. Neben einem intensiven Austausch über
die Arbeit stand der drohende Irak-Krieg im Mittelpunkt der
Diskussionen.
Am Sonntag, dem 30.3., gab der Pyrbaumer Gospelchor ein Benefizkonzert.
Susanne Rüd, ehemalige Schülerin des Ostendorfer-Gymnasiums und Sängerin des Gospelchor Pyrbaums, besuchte im Rahmen einer
Begegnungsreise der UNESCO-Gruppe Eine Welt unserer Schule
im Herbst 2001 Fortaleza; tief beeindruckt von der sozialen
Arbeit der Bürgervereinigung hat sie, fast ein Jahr nach der Abiturprüfung,
ihren Chor überzeugt, mit einem Benefizkonzert das Projekt „Wir
helfen leben“ zu unterstützen. Wir von der UNESCO-Gruppe EINE WELT
organisierten die Werbung und stellten das Projekt beim Konzert vor.
Insgesamt wurden von den über 250 BesucherInnen über 1225,11 Euro
gespendet.
Wir erarbeiteten eine Neufassung der Ausstellung zum Projekt
„Wir helfen leben“, die am Tag der offenen Tür am 6.4.03 in der
Pausenhalle präsentiert wurde. Das Projekt stellten wir am 14.5. den
KlassensprecherInnen vor, damit diese in ihren Klassen darüber
berichten. Vom 7. – 11.7. werden dann
Spenden eingesammelt. Um den SchülerInnen das UNESCO-Schulprojekt und die wichtigsten Ziel den nahezubringen, entwickelten wir ein dreiteiliges UNESCO-Quiz, das gut angenommen wurde. Die Verleihung der attraktiven Preise fand im Rahmen der UNESCO-Feier am 24.6. statt. Zu guter Letzt waren wir mit der Vorbereitung der UNESCO-Anerkennungsfeier am 24.6.03 voll beschäftigt: Es galt,Programm und Moderation zu gestalten und unseren Beitrag auf die Füße zu stellen. Ohne die unkomplizierte Mithilfe von vielen Schülern und Lehrern wäre die Organisation der Feier nicht möglich gewesen. Vielen Dank! Ulrich Sellner |